Freitag, 9. Oktober 2026
Versorgung, Regeln, Honorare für Praxen
Aktuell
GKV-Spargesetz: Vertragsärzte sollen 2027 rund 2,7 Milliarden Euro beisteuern
Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, vom Bundestag am 10. Juli 2026 beschlossen und vom Bundesrat gebilligt, soll die Kassen 2027 um 18,8 Milliarden Euro entlasten. Nach Berechnungen der KBV tragen die Vertragsärzte 2,7 Milliarden Euro bei: durch einen an die Grundlohnrate gekoppelten Honorardeckel, einen Abschlag von einem Prozentpunkt in den Jahren 2027 bis 2029, die Rückkehr bisher extrabudgetärer Leistungen in die Budgetierung und den Wegfall von Zuschlägen.
Orientierungswert steigt 2027 um 2,2 Prozent auf 13,0207 Cent
Vertragsärzte und Psychotherapeuten erhalten 2027 je Leistungspunkt 13,0207 Cent statt 12,7404 Cent. Auf diese Anhebung um 2,2 Prozent haben sich KBV und GKV-Spitzenverband am 23. September 2026 im Bewertungsausschuss geeinigt. Die Kassen beziffern das Plus auf 1,1 Milliarden Euro, in die ambulante Versorgung fließen 2027 mehr als 50 Milliarden Euro.
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